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Gold oder Silber? Welcher Schmuck steht mir?

Treuheld
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Gold oder Silber? Welcher Schmuck steht mir?

Die ewige Frage: Steht mir Gold oder Silber besser? Finden Sie es mit unserem einfachen 2-Schritte-Test heraus! Wir analysieren Ihren Hautunterton und verraten Ihnen, welcher Schmucktyp Sie sind und wie Sie immer die richtige Wahl treffen.

Die Wahl des richtigen Schmucks kann ein ganzes Outfit verwandeln. Doch oft steht man vor der Entscheidung: Gold oder Silber? Während die wichtigste Regel lautet, das zu tragen, worin man sich wohlfühlt, gibt es objektive Kriterien, die bestimmen, welches Edelmetall den eigenen Typ am besten unterstreicht. Der Schlüssel liegt im **Hautunterton**. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Typ bestimmen und so immer die perfekte Schmuckwahl treffen.

1. Der 2-Schritte-Schnelltest: Welcher Typ sind Sie?

Vergessen Sie komplizierte Analysen. Mit diesen zwei einfachen Tests finden Sie in unter einer Minute heraus, ob Sie ein warmer oder ein kühler Typ sind.

Schritt 1: Der Venen-Test

Nahaufnahme eines Handgelenks, um die Farbe der Venen zu bestimmen.

Schauen Sie bei Tageslicht auf die Innenseite Ihres Handgelenks.

  • Grünliche Venen: Ihre Haut hat einen warmen, gelblichen Unterton. Goldschmuck wird Ihnen hervorragend stehen.
  • Bläuliche oder violette Venen: Sie haben einen kühlen, rosigen Unterton. Silberschmuck ist Ihre erste Wahl.
  • Schwer zu sagen / Blau-Grün: Sie sind ein neutraler Typ. Herzlichen Glückwunsch, Ihnen steht beides!

Schritt 2: Der Schmuck-Test

Halten Sie sich abwechselnd ein silbernes und ein goldenes Schmuckstück neben Ihr Gesicht. Welches lässt Ihre Haut frischer, strahlender und Ihre Augen wacher wirken? Welches lässt Sie eher blass oder fahl aussehen? Vertrauen Sie auf Ihren ersten Eindruck – er ist meist der richtige.

2. Die Farbtypen im Detail: Gold vs. Silber

Basierend auf dem Schnelltest lässt sich eine klare Empfehlung ableiten. Hier sehen Sie die Merkmale im direkten Vergleich:

Merkmal Warmer Typ (Gold) Kühler Typ (Silber)
Hautunterton Gelblich, pfirsichfarben, oliv Rosig, bläulich, sehr hell
Venenfarbe Grünlich Bläulich-violett
Haarfarbe Goldblond, Kupfer, warme Brauntöne, Rot Aschblond, Platin, aschiges Braun, Schwarz, Grau
Augenfarbe Braun, Grün, warmes Blau, Bernstein Klares Blau, Grau, Graugrün, tiefes Braun
Bräunungsverhalten Bräunt schnell und tief, selten Sonnenbrand Bräunt langsam, neigt zu Sonnenbrand
Bester Schmuck Gold, Messing, Kupfer, Roségold Silber, Weißgold, Platin, Edelstahl
Passende Kleiderfarben Erdtöne, Oliv, Orange, Senfgelb, Creme Blau, Pink, Lila, Smaragdgrün, Grau, reines Weiß

3. Die 4 Jahreszeiten-Typen: Eine detaillierte Analyse

Für eine noch feinere Abstimmung kann man die warmen und kühlen Typen weiter in die vier Jahreszeiten unterteilen.

Warme Typen: Frühling & Herbst

Frühlingstyp (Warm & Hell):

Eine Frau, die den Frühlingstyp repräsentiert, mit hellen Haaren und pfirsichfarbener Haut.

  • Haut: Hell mit pfirsich- oder goldfarbenem Unterton, oft Sommersprossen.
  • Haare: Hell- bis mittelblond mit Goldstich, helles Rot.
  • Augen: Hellblau, Grün, helles Braun.
  • Schmuck: Zarte, helle Goldtöne sind perfekt.

Herbsttyp (Warm & Dunkel):

Eine Frau, die den Herbsttyp repräsentiert, mit rötlichen Haaren und einem warmen Hautton.

  • Haut: Gold-beige oder olivfarbener Unterton.
  • Haare: Dunkelblond, Rot, Kupfer, warme Brauntöne.
  • Augen: Alle Braun- und Grüntöne.
  • Schmuck: Kräftige, satte Goldtöne, Messing und Kupfer.

Kühle Typen: Sommer & Winter

Sommertyp (Kühl & Hell):

Eine Frau, die den Sommertyp repräsentiert, mit aschblonden Haaren und heller Haut.

  • Haut: Hell mit rosigem oder bläulichem Unterton.
  • Haare: Aschblond, Platinblond, aschiges Braun.
  • Augen: Graublau, kühles Grün, Grau.
  • Schmuck: Silber, Weißgold und Platin unterstreichen die kühle Eleganz.

Wintertyp (Kühl & Dunkel):

Eine Frau, die den Wintertyp repräsentiert, mit dunklen Haaren und heller Haut (Schneewittchentyp).

  • Haut: Sehr hell ("Schneewittchen") oder südländisch mit kühlem, olivfarbenem Unterton.
  • Haare: Dunkelbraun, Schwarz, Blauschwarz.
  • Augen: Klares Blau, tiefes Braun, Schwarz.
  • Schmuck: Kräftiges, poliertes Silber und Weißgold setzen starke Kontraste.

4. Roségold: Der universelle Schmeichler

Eine Auswahl an Schmuckstücken aus Roségold.

Sie können sich nicht entscheiden oder sind ein neutraler Typ? Dann ist Roségold die perfekte Lösung. Durch seinen Kupferanteil vereint es warme (Gold) und kühle (Rot) Elemente und schmeichelt daher **nahezu jedem Hautton**. Es wirkt modern, feminin und lässt sich hervorragend zu Farben wie Beige, Weiß, Grau und Pastelltönen kombinieren.

5. Bicolor-Schmuck: Gold und Silber mutig kombinieren

Eine Hand mit mehreren Ringen, die Gold und Silber kombinieren.

Die alte Regel "Kombiniere niemals Gold und Silber" ist längst überholt. Der Bicolor-Look ist modern und zeigt modisches Selbstbewusstsein. Der Trick für eine harmonische Kombination:

  • Einheitlicher Stil: Kombinieren Sie filigrane Silberketten mit filigranen Goldketten oder klobige Goldringe mit klobigen Silberringen.
  • Wiederholung: Tragen Sie mindestens zwei Stücke von jeder Metallfarbe, um den Look gewollt und nicht zufällig aussehen zu lassen.
  • Bicolor-Stücke als Brücke: Ein Schmuckstück, das bereits beide Farben enthält (z.B. eine Uhr oder ein Ring), kann als verbindendes Element dienen und den gesamten Look zusammenhalten.

6. Mehr als nur der Hautton: Schmuck und Modestil

Eine stilsicher gekleidete Person, deren Schmuck zum Modestil passt.

Natürlich spielt auch Ihr persönlicher Stil eine Rolle. Bevorzugen Sie kühle Farben wie Blau, Grau und Lila in Ihrer Garderobe? Dann wird Silberschmuck oft harmonischer wirken. Sind Sie eher in Erdtönen, Creme und warmen Farben zu Hause? Dann ist goldener Edelstahlschmuck eine natürliche Ergänzung. Letztendlich ist aber die wichtigste Regel: **Erlaubt ist, was gefällt!** Mode soll Spaß machen, und ein selbstbewusst getragenes Schmuckstück sieht immer gut aus.

7. FAQ - Die 8 häufigsten Fragen zu Gold & Silber

Dann sind Sie wahrscheinlich ein **neutraler Typ**. Das ist der Jackpot, denn Ihnen stehen sowohl Gold als auch Silber und Roségold ausgezeichnet. Sie können frei nach Lust, Laune und Outfit entscheiden.

Ja, absolut. Der Hautunterton ist unabhängig von der Hautfarbe. Es gibt sowohl sehr helle Haut mit warmem Unterton (z.B. Frühlingstyp) als auch dunkle Haut mit kühlem Unterton (z.B. Wintertyp). Der Venen-Test funktioniert bei allen Hautfarben zuverlässig.

Aktuell (2026) ist Gelbgold wieder sehr stark im Kommen, nachdem Silber und Weißgold viele Jahre dominiert haben. Auch der Bicolor-Trend, also das Mischen von Gold und Silber, ist sehr angesagt. Letztendlich sind aber beide Metalle zeitlose Klassiker, die nie aus der Mode kommen.

Ja, natürlich! Wenn Sie Gold lieben, tragen Sie es. Ein Tipp: Wählen Sie hellere, weniger gesättigte Goldtöne oder kombinieren Sie es mit Silber, um eine Brücke zu Ihrem kühlen Hautton zu schlagen. Auch Roségold ist eine tolle Alternative.

Der Hautunterton ist der entscheidende Faktor, da der Schmuck direkt auf der Haut aufliegt und mit ihr interagiert. Die Haarfarbe ist ein guter zusätzlicher Indikator, kann aber durch Färben verändert werden, während der Hautunterton ein Leben lang gleich bleibt.

Nein, der grundlegende Unterton Ihrer Haut (kühl oder warm) bleibt immer gleich. Allerdings kann gebräunte Haut oft mehr Wärme vertragen. Ein Sommertyp, der im Winter nur Silber trägt, kann im Sommer oft auch problemlos zu dezentem Goldschmuck greifen.

Rein vom Materialwert her ist Gold deutlich wertvoller als Silber. Der Preis pro Gramm Gold ist um ein Vielfaches höher. Das macht Silberschmuck zu einer erschwinglicheren Option für den Alltag.

Ja! Für kühle Typen sind Platin und Edelstahl tolle Alternativen zu Silber. Für warme Typen eignen sich Messing und Kupfer. Und Materialien wie Holz, Kork oder Perlen können, je nach Farbton, von beiden Typen getragen werden und setzen interessante Akzente.

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